BDC-Imagefilm zum Bauvorhaben Warnemünde

22.07.2019

Barrierefrei, verkehrsberuhigt und Flair wie am Mittelmeer: Die BDC hat ihr erstes Video fertiggestellt - die Umgestaltung der Seestraße und der Straße Am Leuchtturm im historischen Ortskern von Rostock-Warnemünde.

Die Filmaufnahmen begannen mit der feierlichen Verkehrsfreigabe durch die Stadt Rostock am 29.03.2019. Zu diesem Zeitpunkt sah man nicht mehr, was unter der Straßenoberfläche alles verbaut wurde. Ein kleiner Ausschnitt davon wurde aber dennoch visualisiert und in den Imagefilm eingebaut. Vorher - Nachher Szenen zeigen, wie sich die Planungen harmonisch in das historische Umfeld einfügen.

An dieser gefühlten Jahrhundertbaustelle (2012 - 2019, s. >> 2. Ausgabe der BDC News <<) haben vier Abteilungen der BDC intensiv und konzertiert zusammengearbeitet.

Die Chronologie

Bereits 2012 begannen die Planungen der Abteilung Stadt- und Landschaftsplanung von Ute Schmidt. Nach intensiver historischer Recherche wurden verschiedene Nutzungs- und Umgestaltungsvarianten entwickelt und mit den Anliegern und Fachleuten auf zwei Workshops intensiv diskutiert. Im Ergebnis wurde die Entscheidung gegen Verkehr und Parken für mehr Aufenthaltsqualität und das Einrichten einer Fußgängerzone im Bereich Leuchtturm getroffen. Besonders zu berücksichtigen waren die Anforderungen der Denkmalpflege, da sich die Straße Am Leuchtturm im denkmalgeschützten Bereich „Historischer Ortskern Warnemünde“ befindet.

Seit August 2017 wurden im 2. Bauabscnitt die Straße Am Leuchtturm und die Seestraße ab Ecke Heinrich-Heine-Straße durch die Abteilung Verkehr und Infrastruktur von Katarina Schütt grundhaft saniert und umgestaltet. Im Auftrag der Hansestadt Rostock wurden hier auf einer Länge von 442 m 3,97 Mio.Euro verbaut.

Zeitgleich wurden durch die Wasserversorger alle Rohrleitungen einschließlich der Hausanschlüsse in Auftrag gegeben. Im beengten innerstädtischen Baufeld kamen alle Versorgungsleitungen sowie geplante Umgestaltungsmaßnahmen der Oberflächen bei der Planung der Sanierungsverfahren der Regen- und Schmutzwasserkanäle, einschließlich der Aufteilung des unterirdischen Bauraumes für alle Medienträger, ebenfalls mit auf den Prüfstand. Dazu erstellte die Abteilung Siedlungswasserwirtschaft von Anita Knubbe ein Hydraulikkonzept für den gesamten Ortsteil Warnemünde. Zusätzlich sind als Hochwasserschutzanlagen Absperrarmaturen in die neu geplanten Schmutz- und Regenwasser-Anlagen integriert worden. Ein alter Verbindungstunnel zwischen Hotel am Leuchtturm und dem gegenüberliegendem Gebäude musste dem Kanalbau weichen. 35 m des Regenwasserkanals wurden im Microtunneling-Verfahren hergestellt, um die Standsicherheit eines Gebäudes nicht zu gefährden.  

Die örtliche Bauüberwachung der umfassenden Sanierungsmaßnahme wurde ebenfalls von der BDC, Abteilung Bau- und Projektmanagement von André Knubbe übernommen. Sie achtete während der gesamten Bauphase auf die Umsetzung zwischen Planung und Wirklichkeit.

Im Zuge der Planung haben immer wieder Abstimmungen mit der Denkmalpflege und der Stadtplanung über die Gestaltung, die Qualität der Oberflächen, der Ausstattung und der Bepflanzung sowie Bemusterungen von Oberflächenmaterialien – Naturstein in unterschiedlichen Qualitäten, Größen, Farbzusammensetzungen und Verlegearten – stattgefunden. Insgesamt wurden etwa 5.600 m² Straßen- und Gehwegbefestigung aufgenommen und anschließend mit verschiedenen Natursteinen und Klinkern neugestaltet.

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